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Was, wenn Du nicht mehr arbeiten kannst?

Deine Arbeitskraft ist Dein wertvollstes Gut — aber das Versorgungswerk springt erst ein, wenn gar nichts mehr geht.

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Wieso Du als Arzt eine BU brauchst

Als Arzt weißt Du besser als die meisten, wie schnell eine Erkrankung den Alltag einschränken kann. Trotzdem fühlt sich der Gedanke an die eigene Berufsunfähigkeit erstmal weit weg – gerade wenn man jung ist und mitten in der Karriere steckt.

Aber genau das ist der Punkt: Du hast wahrscheinlich noch kein großes Vermögen aufbauen können. Deine gesamte finanzielle Zukunft steht auf einem einzigen Fundament – Deiner Arbeitskraft.

Und hier wird es kritisch: Als Mitglied eines Versorgungswerks hast Du praktisch keine Absicherung für diesen Fall. Denn das Versorgungswerk leistet erst, wenn Du zu 100 % berufsunfähig bist – also wenn Du keinerlei ärztliche Tätigkeit mehr ausüben kannst. In den meisten Fällen musst Du dafür sogar Deine Approbation abgeben. Eine private BU leistet dagegen schon ab 50 %.

Versorgungswerk

Leistet erst ab 100 % BU + meist Approbationsabgabe

Private BU

Leistet bereits ab 50 % Berufsunfähigkeit

Die Zahlen sprechen für sich

Jeder 4.
wird im Laufe seines Lebens berufsunfähig
~35 %
häufigste Ursache: Psyche
~1,5 %
der VW-Mitglieder erhalten BU-Leistung vom Versorgungswerk

Was bedeutet das konkret für Dich?

Ohne BU stehst Du im Ernstfall vor einer unangenehmen Wahl: Entweder Du arbeitest trotz Erkrankung weiter – mit dem Risiko, Deine Gesundheit weiter zu verschlechtern. Oder Du greifst auf Dein Vermögen zurück, um Miete, PKV und Lebenshaltung zu decken. Und wenn das Vermögen nicht reicht, wird es existenziell.

Gleichzeitig laufen Deine Fixkosten weiter: Miete, Darlehen, PKV-Beiträge, Versicherungen. Und Deine Altersvorsorge? Die musst Du jetzt auch noch selbst tragen.

Selbst eine kurzfristige Berufsunfähigkeit kann Deinen Lebensstandard massiv einschränken. Eine langfristige bedeutet ohne BU oft den Verlust der wirtschaftlichen Selbstbestimmung.

Je früher, desto besser – und günstiger

Dein BU-Beitrag hängt von drei Faktoren ab: Deinem Alter, Deinem Gesundheitszustand und Deiner Berufsgruppe – und zwar zum Zeitpunkt des Abschlusses.

Was viele nicht wissen: Als Assistenzarzt oder Student wirst Du oft besser eingestuft als später als Facharzt – und zahlst damit dauerhaft weniger. Gleichzeitig hast Du in jungen Jahren in der Regel weniger Vorerkrankungen, die den Abschluss erschweren könnten.

Kurz gesagt: Jedes Jahr, das Du wartest, kann Dich bares Geld kosten – oder im schlimmsten Fall dazu führen, dass ein Abschluss schwieriger wird.

Aktuell bieten viele Versicherer für Medizinstudierende und junge Ärzte vereinfachte Gesundheitsprüfungen an. Damit bekommst Du teils auch mit Vorerkrankungen eine gute BU. Diese Aktionen sind zeitlich begrenzt und nicht dauerhaft verfügbar.

Was eine gute BU ausmacht

Nicht jede BU ist eine gute BU. Es gibt eine Reihe von Leistungsmerkmalen, die speziell für Ärzte entscheidend sind – und Fallstricke, die erst im Leistungsfall auffallen. Zwei Beispiele:

Deine Krankenakte enthält möglicherweise fehlerhafte Diagnosen durch Abrechnungsfehler Deiner behandelnden Ärzte. Werden diese nicht vor dem Antrag aufgearbeitet, kann das im Ernstfall zur Leistungsablehnung führen.

Ohne bestimmte Klauseln kann es sein, dass Deine BU-Rente über die Jahre an Kaufkraft verliert, dass Du im Leistungsfall erst nach aufwändiger Prüfung Geld bekommst, oder dass Dein Vertrag sich nicht flexibel an Dein steigendes Einkommen anpassen lässt.

Das sind nur einige von vielen Punkten. Eine vollständige Übersicht findest Du im BU-Leitfaden und in der BU-Checkliste – oder wir gehen sie gemeinsam im Erstgespräch durch.

Dein nächster Schritt

Du hast bereits eine BU?

Lass Deinen Vertrag auf Lücken und Preis-Leistung prüfen – mit der BU-Checkliste oder direkt im Erstgespräch.

Du hast noch keine BU?

Für Medizinstudierende und Berufseinsteiger gibt es oft vereinfachte Gesundheitsfragen – teils auch mit Vorerkrankungen abschließbar. Richtwert: ca. 30–35 € pro 1.000 € BU-Rente.

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Ein BU-Abschluss ist gesundheitlich schwierig?

Schwierige Vorerkrankungen? Ich arbeite mit spezialisierten Partnern, die auch dann Lösungen finden. Du hast trotzdem nur einen Ansprechpartner: mich.

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Häufig gestellte Fragen zur BU

Brauche ich als Arzt wirklich eine BU?

Ja. Deine Arbeitskraft ist Dein wichtigstes Kapital – und das Versorgungswerk springt erst ein, wenn Du zu 100 % berufsunfähig bist und in den meisten Fällen Deine Approbation abgibst. Eine private BU leistet schon ab 50 % und sichert Deinen Lebensstandard.

Gibt es Besonderheiten bei der BU für Ärzte?

Ja, einige. Von der richtigen Berufsgruppen-Einstufung über spezielle Klauseln bis hin zur Aufarbeitung der Krankenakte gibt es Punkte, die speziell für Mediziner entscheidend sind. Eine Übersicht findest Du im BU-Leitfaden.

Was kostet eine BU-Beratung?

Die Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung finanziert sich über die Courtage der Versicherungsgesellschaften – für Dich entstehen keine zusätzlichen Kosten. Das Erstgespräch ist immer kostenlos und unverbindlich.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine BU?

Je früher, desto besser. Idealerweise noch im Studium oder in der Assistenzarztzeit – frühe Absicherung bedeutet günstigere Beiträge und bessere Gesundheitsprüfungen. Gesünder als heute wirst Du wahrscheinlich nicht mehr.