Zertifizierter Ärzteexperte Spezialisiert auf Haftungsrisiken für Mediziner Erstgespräch kostenlos & unverbindlich

Du haftest privat – auch als angestellter Arzt.

Die Klinik schützt Dich weniger als Du denkst. Und bei einem Strafverfahren könntest Du alleine dastehen.

Warum der Schutz Deines Arbeitgebers nicht reicht

Als angestellter Arzt gehst Du wahrscheinlich davon aus, dass Dein Arbeitgeber Dich umfassend absichert. Aber die Klinikversicherung ist primär darauf ausgerichtet, das Vermögen des Krankenhausträgers zu schützen – nicht Deines. Sobald es über Deinen Dienstplan hinausgeht, haftest Du persönlich:

Ärztliche Tätigkeit außerhalb der Dienstzeit

Sportverein, Gutachten, Fachvortrag, Honorartätigkeit – alles außerhalb Deines Anstellungsvertrags ist oft nicht über die Klinik gedeckt.

Erste Hilfe als Privatperson

Erste Hilfe im Urlaub oder auf der Straße – haftungsrechtlich oft auch nicht über den Arbeitgeber geschützt. Die Schwelle zur Haftung ist zwar höher, das Restrisiko bleibt.

„Kurzer Blick aufs MRT“ im privaten Umfeld

Ein Freund bittet Dich um eine Einschätzung, Du gibst einen medizinischen Rat im Familien- oder Freundeskreis. Juristisch kann bereits durch schlüssiges Handeln ein Behandlungsvertrag zustande kommen – und Du haftest.

Regress durch den Arbeitgeber

Grobe Fahrlässigkeit, Aufklärungsfehler – immer mehr Kliniken nehmen ihre Ärzte in Regress. Die Klinik zahlt dem Patienten und holt sich das Geld von Dir zurück.

Melderecht-Dilemma: Der Versicherungsvertrag läuft zwischen Klinik und Versicherer – nicht mit Dir. Du bist lediglich „mitversicherte Person“. Dein Arbeitgeber entscheidet, ob er einen Vorfall meldet – nicht Du. Und Du darfst gegenüber dem Patienten nicht einmal eine Schuld anerkennen, ohne Deinen Versicherungsschutz zu gefährden. Eine eigene BHV löst dieses Dilemma: Du meldest direkt Deinem eigenen Versicherer.
Weltweiter Schutz

Auch bei Reisen, Auslandstätigkeiten und humanitären Einsätzen.

Unabhängig vom Arbeitgeber

Schützt auch bei Klinikwechsel, Sabbatical oder Niederlassung.

Eigene Meldebefugnis

Du meldest Vorfälle direkt, ohne auf die Klinik angewiesen zu sein.

Und die private Haftpflichtversicherung? Die PHV deckt Deine alltäglichen Risiken ab: Schlüsselverlust (der Austausch einer Klinik-Schließanlage kann mehrere Zehntausend Euro kosten), Gefälligkeitsschäden, grob fahrlässig verursachte Schäden und Forderungsausfall. Kostet oft nur 60–90 € im Jahr. BHV und PHV gibt es für junge Ärzte als günstiges Kombipaket. Wohnst Du zusammen, kann ein Familientarif zusätzlich sparen.

Was das konkret bedeutet

~14.000
bestätigte Behandlungsfehler pro Jahr in Deutschland
4 von 5
Vorwürfe sind unberechtigt – verteidigen musst Du Dich trotzdem
50.000 €
mögliche Kosten im Ermittlungsverfahren – ohne Rechtsschutz aus eigener Tasche
bis 10 J.
Prozessdauer in manchen Fällen

Was bedeutet das konkret für Dich? Selbst wenn Dir nie ein Fehler unterläuft, kannst Du mit dem Vorwurf konfrontiert werden. Und dann brauchst Du einen Anwalt, der Dich verteidigt – nicht einen, den die Klinik auswählt. Denn die Rechtsabteilung der Klinik vertritt die Interessen der Institution – nicht Deine.

Das Risiko ist nicht der Fehler – das Risiko ist der Vorwurf. Und gegen den musst Du Dich verteidigen können, unabhängig davon, ob er berechtigt ist oder nicht.

Besonders wichtig für Assistenzärzte

Das Facharztstandard-Paradox

Als Arzt in Weiterbildung befindest Du Dich definitionsgemäß im Lernprozess. Die Rechtsprechung interessiert das leider nicht: Gegenüber dem Patienten ist immer der Facharztstandard geschuldet – unabhängig davon, wie weit Du in Deiner Weiterbildung bist. Wer approbiert ist, tritt dem Patienten als voll verantwortlicher Mediziner gegenüber.

Übernahmeverschulden

Wenn Dein Oberarzt Dir eine Aufgabe überträgt, für die Du noch nicht ausreichend qualifiziert bist, und Du sie trotzdem übernimmst, haftest Du für ein sogenanntes Übernahmeverschulden – persönlich. Die Anweisung „Mach das jetzt einfach mal“ schützt Dich rechtlich nicht. Fehlt bei einer schwierigen Intervention die fachärztliche Aufsicht, vermutet das Gericht oft, dass die mangelnde Qualifikation ursächlich war – Beweislastumkehr zu Deinen Lasten.

Realität auf Station

In der Praxis führt der Personalmangel häufig dazu, dass Ärzte in Weiterbildung faktisch allein gelassen werden. Fast die Hälfte aller Klinikärzte gibt an, regelmäßig überlastet zu sein, rund drei Stunden täglich gehen für Bürokratie drauf. Die juristische Konsequenz ist dennoch klar: Stress, Zeitmangel oder Organisationsfehler der Klinik sind kein Entlastungsgrund. Du haftest im Zweifel persönlich.

Gerade als Assistenzarzt bist Du besonders gefährdet und oft am schlechtesten abgesichert. Eine eigene BHV und ein Rechtsschutz mit Spezial-Strafrechtsschutz sind in dieser Karrierephase keine optionale Ergänzung – sie sind eine Notwendigkeit.

Rechtsschutz ist kein Luxus

Über 80 % aller Rechtsstreitigkeiten enden mit einem Vergleich. Das klingt nach Kompromiss – aber es bedeutet: Selbst wenn Du im Recht bist, trägst Du Deine eigenen Anwaltskosten. Und gerade im medizinischen Beruf gibt es Szenarien, die deutlich teurer und existenzieller werden:

Arbeitsrecht

Befristung, Versetzung, Kündigung, Dienstpläne – vor dem Arbeitsgericht trägst Du in erster Instanz Deine Kosten. Egal ob Du gewinnst.

Vertragsrecht

Ärger mit Handwerkern, Reiseveranstaltern, Mietverträgen oder Kaufverträgen. Aber auch: Unterstützung bei der Durchsetzung von Versicherungsleistungen – beispielsweise bei einem BU-Antrag.

Verkehrsrecht

Unfall im Straßenverkehr – auch als Radfahrer oder Fußgänger. Streit mit der KFZ-Versicherung oder Bußgeldverfahren. Essentiell für den täglichen Arbeitsweg und Hausbesuche.

Strafrecht – besonders wichtig

Fahrlässige Körperverletzung, unterlassene Hilfeleistung, fehlerhafte Aufklärung – ein Strafverfahren bedroht nicht nur Deine Finanzen, sondern Deine Approbation.

Warum reicht Standard-Rechtsschutz für Ärzte nicht?

Ärztliche Eingriffe ohne vollständige Aufklärung können rechtlich als vorsätzliche Körperverletzung gewertet werden. Standard-Rechtspakete schließen Vorsatzvorwürfe aber aus. Ein Spezial-Strafrechtsschutz leistet auch bei solchen Vorwürfen – solange keine rechtskräftige Verurteilung wegen Vorsatzes erfolgt. Außerdem: Erfahrene Strafverteidiger im Medizinrecht verlangen 350 bis über 400 € pro Stunde – und ein Ermittlungsverfahren kann sich über Jahre ziehen.

Wichtig: Ohne den Baustein Spezial-Strafrechtsschutz zahlst Du Deine Verteidigung selbst. Dabei sind 50.000 bis 100.000 € an Kosten keine Seltenheit. Der Standard-Rechtsschutz greift bei den typischen ärztlichen Vorwürfen nicht.
Approbationsrisiko: Ein Strafverfahren ist oft der Auslöser für eine Meldung an die Approbationsbehörde. Im schlimmsten Fall droht der Widerruf der Approbation – das Ende Ihrer ärztlichen Karriere. Ein guter Spezial-Strafrechtsschutz deckt auch die verwaltungsrechtliche Verteidigung vor der Approbationsbehörde ab.
Zusätzlicher Vorteil: Viele gute Tarife bieten eine kostenlose anwaltliche Erstberatung per Telefon – auch für Fälle ohne direkten Leistungsanspruch. Ideal für eine schnelle Einschätzung, wenn Du unsicher bist.

Vier Fehler, die Du vermeiden solltest

„Die Klinik sichert mich ab“

Die Klinikdeckung hat Lücken – bei grober Fahrlässigkeit, außerdienstlicher Tätigkeit und Regress. Du als „mitversicherte Person“ hast weder Einblick in die Bedingungen noch Kontrolle über die Schadensmeldung.

Rechtsschutz erst abschließen, wenn etwas passiert

Die meisten Tarife haben eine Wartezeit von 3–6 Monaten. Rückwirkender Schutz für Vorfälle, die vor Vertragsschluss lagen, ist ausgeschlossen. Proaktives Handeln ist die einzige Strategie.

SSR vergessen

SSR ist fast immer eine eigene Klausel – und wird häufig vergessen. Ohne SSR zahlst Du Deine Strafverteidigung selbst – schon der Vorwurf kann Deine Approbation gefährden.

SSR mit zu geringen Sublimits

SSR im Tarif ≠ ausreichend geschützt. Viele Sublimits sind zu niedrig – bei Verfahrenskosten von 50.000–100.000 € reicht die Deckung oft nicht.

Was eine solide Absicherung kostet

Die gute Nachricht: Haftpflicht und Rechtsschutz gehören zu den günstigsten Versicherungen überhaupt – gemessen an dem, was sie im Ernstfall leisten.

BHV + PHV

ab 70 €
pro Jahr im Kombipaket für junge Ärzte

Rechtsschutz (Komplett)

ab 20 €
pro Monat (Privat + Beruf + Verkehr + SSR)

Gesamt

ab 25 €
pro Monat für umfassenden Rundum-Schutz

Für weniger als einen Euro pro Tag bist Du gegen Haftungsrisiken, Regressforderungen und Rechtsstreitigkeiten abgesichert – Risiken, die ohne Versicherung schnell 50.000 € und mehr kosten können.

Hinweis: Die genauen Kosten hängen von Fachrichtung, Leistungsumfang und Anbieter ab.

Dein nächster Schritt

Du hast weder BHV noch Rechtsschutz?

Dann solltest Du beides nicht auf die lange Bank schieben – gerade den Rechtsschutz, weil Wartezeiten gelten. Im kostenlosen Check-Up schauen wir gemeinsam, welche Bausteine für Dich sinnvoll sind.

Erstgespräch sichern

Du hast schon Verträge, bist aber unsicher?

Dann lass uns prüfen, ob Dein Schutz wirklich passt. Ist Spezial-Strafrechtsschutz enthalten? Deckt Deine BHV außerdienstliche Tätigkeiten ab? Liegt Dein Rechtsschutz beim gleichen Konzern wie andere Versicherungen? Ein kurzer Check gibt Dir Klarheit.

Verträge prüfen lassen

Du wechselst die Stelle oder startest ins Berufsleben?

Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt. Beim Stellenwechsel ändern sich Deine Haftungsrisiken. Und falls Du gerade im PJ oder in der Famulatur bist: Auch hier haftest Du bereits persönlich. Im Check-Up stellen wir sicher, dass Du von Anfang an richtig abgesichert bist.

Erstgespräch sichern

Häufig gestellte Fragen zu Haftpflicht & Rechtsschutz

Brauche ich als angestellter Arzt wirklich eine eigene Berufshaftpflicht?

Ja. Der Schutz Deines Arbeitgebers deckt nur Deine rein dienstliche Tätigkeit ab – und selbst dort gibt es Lücken, etwa bei grober Fahrlässigkeit oder Regressforderungen. Sobald Du außerhalb der Dienstzeit ärztlich tätig wirst, haftest Du privat. Außerdem hast Du als „mitversicherte Person“ keine Kontrolle über die Schadensmeldung – das entscheidet Dein Arbeitgeber. Eine eigene BHV gibt Dir eine unabhängige Meldebefugnis.

Was ist der Unterschied zwischen Berufshaftpflicht und Betriebshaftpflicht?

Die Betriebshaftpflicht Deines Arbeitgebers sichert die Klinik oder Praxis als Institution ab. Sie ist primär darauf ausgerichtet, das Vermögen des Krankenhausträgers zu schützen – nicht Deines. Die Berufshaftpflicht schützt Dich als Person, also Dein Privatvermögen. Beides sind unterschiedliche Versicherungen mit unterschiedlichem Schutzumfang.

Warum ist Spezial-Strafrechtsschutz für Ärzte so wichtig?

Weil ärztliche Eingriffe ohne vollständige Aufklärung rechtlich als vorsätzliche Körperverletzung gewertet werden können. Der Standard-Rechtsschutz greift bei solchen Vorwürfen nicht. Ohne Spezial-Strafrechtsschutz zahlst Du Deinen Anwalt selbst – und Strafverteidiger im Medizinrecht verlangen 350 bis über 400 € pro Stunde. Ein Ermittlungsverfahren kostet schnell 50.000 bis 100.000 €. Zudem kann ein Strafverfahren eine Meldung an die Approbationsbehörde auslösen – ein guter SSR deckt auch diese verwaltungsrechtliche Verteidigung ab.

Was kostet eine Beratung zu Haftpflicht und Rechtsschutz?

Nichts. Die Beratung finanziert sich über die Courtage der Versicherungsgesellschaften – für Dich entstehen keine zusätzlichen Kosten. Das Erstgespräch ist immer kostenlos und unverbindlich.

Sollte ich BHV und PHV getrennt oder als Kombipaket abschließen?

Für junge Ärzte ist das Kombipaket meistens die günstigste Lösung. Wenn Du mit Deinem Partner zusammenwohnst und beide eine PHV haben, lohnt es sich außerdem, auf einen Familientarif umzustellen und den zweiten Vertrag zu kündigen.

Ab wann brauche ich eine BHV – schon im Studium?

Idealerweise schon ab der Famulatur oder dem PJ. Sobald Du am Patienten tätig bist, kannst Du persönlich haftbar gemacht werden. Gerade als PJler befindest Du Dich in einer besonders verletzlichen Position: Noch wenig Erfahrung, aber der volle Facharztstandard wird auch Dir gegenüber dem Patienten zugerechnet. Viele Versicherer bieten für Medizinstudierende besonders günstige Tarife an.

Warum sollte mein Rechtsschutz bei einem anderen Konzern liegen als meine anderen Versicherungen?

Weil im Leistungsfall Neutralität entscheidend ist. Wenn Du z.B. Deine BU-Rente einklagen musst und Dein Rechtsschutz beim gleichen Konzern liegt, entscheidet möglicherweise ein Sachbearbeiter gegen seinen eigenen Arbeitgeber. Diesen Interessenkonflikt vermeidest Du, indem Du den Rechtsschutz bewusst bei einem anderen Anbieter abschließt.

Was ist das Anerkenntnisverbot – und warum ist es relevant?

Wenn Dir ein möglicher Behandlungsfehler unterläuft, darfst Du gegenüber dem Patienten keine Schuld anerkennen oder Zahlungen versprechen – sonst gefährdest Du Deinen gesamten Versicherungsschutz. Das gilt für die Klinikversicherung genauso wie für Deine eigene BHV. Im Ernstfall bedeutet das: Kein „Es tut mir leid, da ist uns ein Fehler passiert.“ Stattdessen: Sofort den Versicherer kontaktieren.

Bereit für Deinen Check-Up?

Im kostenlosen Erstgespräch prüfen wir Deinen aktuellen Schutz und zeigen Dir, ob und wo Lücken bestehen – transparent, nachvollziehbar und ohne Verkaufsdruck.

Kostenloses Erstgespräch sichern

Keine zusätzlichen Kosten. Keine Verpflichtung. Nur Klarheit.